Kategorie Informationen & Tipps - 27. Januar 2020

Coronavirus: Reisehinweise & aktuelle Informationen

Update 23. MAR 2020

Die Bevölkerung wird weiterhin ersucht, ihre sozialen Kontakte zu reduzieren. Es sollen nur jene direkten Kontakte gepflegt werden, die unbedingt notwendig sind und ansonsten Telefon oder andere technische Möglichkeiten genutzt werden. Jeder könne damit einen wertvollen Beitrag im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus leisten.

Die Maßnahmen der Bundesregierung im Kampf gegen das Coronavirus bezüglich Schulen, Restaurants, Geschäften und Verhalten im öffentlichen Raum werden bis Ostermontag, 13. April, verlängert.

Erlässe im Verkehr

Das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) hat mehrere Erlässe für Sonder- und Ausnahmeregelungen im Verkehr verabschiedet. Antworten auf häufig gestellte Fragen in der Coronakrise, Infos zu Innovationsprojekten im Kampf gegen das Coronavirus sowie zu Sonderregelungen im Verkehr gibt es hier und hier.

Heimflug Austrian

Das Außenministerium ist weiterhin rund um die Uhr damit beschäft, österreichische Staatsangehörige bei ihrer Rückreise nach Österreich bestmöglich zu unterstützen und hat eine Plattform ins Leben gerufen, auf der es die Möglichkeit gibt, sich für Flüge nach Wien zu registrieren. Das Angebot an Rückreisemöglichkeiten wird laufend erweitert. Vorher muss man jedoch beim Auslandsservice des Außenministeriums registriert sein, bevor eine erfolgreiche Registrierung für einen Flug erfolgen kann.

In Notfällen kann auch der Auslandsservice des BMEIA kontakiert werden: Tel +43 (0)5011504411 und +43 1 90115 4411 sowie auch via auslandsservice.at

Derweil sind Montagnachmittag in Wien-Schwechat zwei AUA-Maschinen aus China gelandet, die 130 Tonnen Schutzausrüstung an Bord hatten. Das Material soll am Dienstag als Konvoi nach Tirol gebracht und in Teilen auch über die Grenze Südtirols den italienischen Behörden übergeben werden.

Hotlines zum Coronavirus

Für medizinische Fragen und Symptome rufen Sie bitte die Gesundheitsnummer 1450 an, für Fragen allgemeiner Natur die Hotline rund um das Coronavirus 0800 555 621.

Nähere Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz sowie der Weltgesundheitsorganisation.

 


Update 19. MAR 2020

Tirol unter Quarantäne

In Tirol stehen seit Mitternacht alle 279 Gemeinden unter Quarantäne. Das bedeutet: Die Gemeinde darf nur dann verlassen werden, wenn es um die Deckung der Grundversorgung oder um die Daseinsvorsorge geht – und dann nur zum nächstgelegenen Ort, wo dies möglich ist. Zur Arbeit darf weiterhin auch über Gemeindegrenzen hinweg gependelt werden – etwa von Telfs nach Innsbruck. Sofern es einen Arzt, eine Apotheke, einen Lebensmittelhandel und eine Bank im Ort gibt, darf die Gemeinde für diese Zwecke nicht verlassen werden.

Neue Verordnung für die Einreise per Luft

Österreicheische Staatsangehörige, EU-Bürger und aufenthaltsberechtigte Ausländer sind nach Einreise auf dem Luftweg nach Österreich verpflichtet, unverzüglich eine 14-tägige selbstüberwachte Heimquarantäne anzutreten und dies mit einer eigenhändigen Unterschrift zu bestätigen, sofern nicht die unverzügliche Ausreise sichergestellt ist.

Drittstaatsangehörigen ist die Einreise nach Österreich von außerhalb des Schengenraumes auf dem Luftweg bis auf Weiteres untersagt. Ausgenommen davon sind weiterhin Fracht-, Einsatz-, Ambulanz und Überstellungsflüge sowie Mitglieder des Personals diplomatischer Missionen, Angestellte internationaler Organisationen, humanitäre Einsatzkräfte, Pflege-und Gesundheitspersonal, Transitpassagiere, sowie Personen, die im Güterverkehr tätig sind.

Weiterhin werden Rückholflüge über das Österreichisches Außenministerium organisert, es läuft derzeit die größte Rückholaktion der Geschichte des Landes. Über 47.000 registrierte Österreicherinnen und Österreicher befinden sich im Ausland und das BMEIA leistet rund um die Uhr alles Menschenmögliche, um die Rückkehr aus über 100 Ländern zu unterstützen. Das BMEIA bittet daher alle Reisende um Registrierung, um im Notfall adäquat reagieren zu können:

In Notfällen kann der Auslandsservice des BMEIA kontakiert werden: Tel +43 (0)5011504411 und +43 1 90115 4411 sowie auch via auslandsservice.at

Straßensperren und Grenzverkehr

Einschränkungen im Straßenverkehr und Staus in den Grenzgebieten sind aufgrund der aktuellen Situation nicht zu vermeiden. Der Güterverkehr soll jedoch auch bei geschlossenen Grenzen möglichst ungehindert rollen können.

Ein Großteil der Grenzen zu Österreichs Nachbarländern Ungarn, Tschechien, Deutschland, Schweiz und Italien sind gesperrt. Für einige Übergänge bestehen Ausnahmeregelungen für Pendler und Güterverkehr. An den offenen Übergängen werden strenge Kontrollen durchgeführt. Hier kommt es oftmals zu umfangreichen Staus.

An den Grenzen zu Liechtenstein wird ebenfalls kontrolliert, seit 20.3.2020 werden auch an den Übergängen zu Slowenien Kontrollen durchgeführt.

Grenzkontrollen zu Deutschland wurden auch deshalb erwogen, um gefährliche Situationen wie lange Staus bei Transitverkehren in Österreich entsprechend der jeweiligen Weiterentwicklungen in Ungarn, Rumänien, Serbien und Bulgarien beurteilen zu können.

Die ASFINAG informiert mit den Verkehrsclubs in Echtzeit über Sperren und Behinderungen:

Deutscher Schutzausrüstungs-Ausfuhrstopp aufgehoben

Deutschland – und auch Frankreich – hatten Anfang März wegen des sich ausbreitenden Coronavirus entschieden, den Export medizinischer Schutzausrüstung wie Atemmasken, Handschuhen und Schutzanzügen scharf zu begrenzen. Dies führte zu Kritik mangelnder Solidarität aus Österreich und auch anderen EU-Ländern sowie der Schweiz. Seit gestern ist der Ausfuhrstopp unter Vermittlung österreichischer Behörden beaufgehoben.

Hotlines zum Coronavirus

Für medizinische Fragen und Symptome rufen Sie bitte die Gesundheitsnummer 1450 an, für Fragen allgemeiner Natur die Hotline rund um das Coronavirus 0800 555 621.

Nähere Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz sowie der Weltgesundheitsorganisation.

Halt der Gewalt

 


Update 16. MAR 2020

Die Europäische Union schließt für die kommenden 30 Tage ihre Außengrenzen. Der Einreisestopp tritt Dienstagmittag in Kraft und betreffe alle nicht notwendigen Reisen.

Die Bundesregierung ruft für ganz Österreich eine Ausgangsbeschränkung aus. Das Haus zu verlassen, soll lediglich in Ausnahmefällen geschehen: 1. Für nicht aufschiebbare Berufsarbeit, 2. für dringend notwendige Besorgungen (Lebensmittel), 3. wenn man anderen Menschen oder der Allgemeinheit helfen muss oder 4. zur Bewegung im Freien alleine oder mit Mitbewohnern.

Versammlungen werden gänzlich untersagt, an keinem Ort sollen sich mehr als fünf Menschen gleichzeitig treffen. Die Beschränkungen im öffentlichen Raum werden von nun an von der Polizei kontrolliert.

Gastronomie und Handel werden ab heute eingeschränkt. Nicht versorgungsnotwendige Geschäfte schließen.

Der Lebensmittelhandel, Apotheken, Banken, Drogerien und Postfilialen bleiben regulär geöffnet, ebenso Tankstellen, Trafiken und der Tierfutterhandel!

Die Versorgung im Lebensmittelhandel ist gesichert ist, Supermärkte haben regulär geöffnet. Um die Versorgung mit medizinischen Produkten und Waren des täglichen Bedarfs zu gewährleisten, sind Wochenendfahrverbote für Lkw ab 7,5 Tonnen österreichweit ausgesetzt.

Deutschland schließt mit heutigem Montag 8 Uhr seine Grenzen zu Österreich. Ausnahmen gelten für Pendler und den Warenverkehr. Reisenden, ohne triftigen Reisegrund wird eine Ein- bzw. Ausreise nicht möglich sein.

Einschränkungen gibt es auch im Personen-Bahnverkehr zu den meisten Nachbarländern, der internationale Güterverkehr bleibt in Absprache mit den Behörden aber weiter aufrecht, um den Warenverkehr im Sinne der Versorgungssicherheit innerhalb Europas weiterhin sicherzustellen.

Die ÖBB informieren laufend via oebb.at, auf SCOTTY mobil, telefonisch unter 05-17 17 sowie über Social Media.

Der Flugverkehr wird von/zu vielen Destinationen eingestellt.

Aufgrund der zur Zeit zunehmenden Einschränkungen im Flug– und Reiseverkehr empfiehlt das Außenministerium von allen nicht notwendigen Reisen abzusehen. Österreichischen Reisenden im Ausland wird dringend geraten, von den derzeit noch bestehenden Rückreisemöglichkeiten Gebrauch zu machen.

In diesem Zusammenhang gelten für folgende Länder Reisewarnungen: FrankreichIranItalien Niederlande, RusslandSchweizSpanienSüdkorea, Ukraine und Vereinigtes Königreich

Ab Montag, 16.03.2020, 24:00, wird der Flug- und Zugsverkehr in die Schweiz, nach Spanien und Frankreich eingestellt.

Ab 17.03. besteht keine Landeerlaubnis mehr für Flüge aus Großbritannien, den Niederlanden, Russland und der Ukraine.

Österreichische Reisende im Ausland werden vom Außenministerium dringend aufgerufen, sich auf den Heimweg zu machen, nachdem das BMEIA Reisewarnungen ausgeweitet und alle Länder weltweit auf Hohes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 4 von 6) gesetzt hat!

In Notfällen kann der Auslandsservice des BMEIA kontakiert werden: Tel +43 (0)5011504411 und +43 1 90115 4411 sowie auch via auslandsservice.at

Hotlines zum Coronavirus

Für medizinische Fragen und Symptome rufen Sie bitte die Gesundheitsnummer 1450 an, für Fragen allgemeiner Natur die Hotline rund um das Coronavirus 0800 555 621.

Nähere Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz sowie der Weltgesundheitsorganisation.

 


Update 14. MAR 2020

Personenzugverkehr am Arlberg

Die ÖBB informieren darüber, dass aufgrund der behördlichen Anweisungen ab sofort alle Zughalte in St. Anton ersatzlos entfallen. Der Zugverkehr über den Arlberg bleibt aufrecht. Die Züge halten ansonsten an allen Bahnhöfen planmäßig.

Personenzugverkehr in die Schweiz

Die für die Schweiz ausgerufene Reisewarnstufe 6 des Außenministeriums sorgt dafür, dass es zu entsprechenden Änderungen im grenzüberschreitenden Zugverkehr kommt. Alle Zugverbindungen des Personenverkehrs in die Schweiz werden umgehend eingestellt. Jene Züge die sich aktuell in der Schweiz in Richtung Feldkirch befinden, werden heute noch ins österreichische Schienennetz übernommen.

Details zu den jeweiligen Verbindungen im Grenzverkehr, auch Tschechien und die Slowakei betreffend, teilen die ÖBB über die Streckeninfo auf ihrem ständig aktualisierten Blog.

Der internationale Güterverkehr bleibt in Absprache mit den Behörden weiter aufrecht, um den Warenverkehr im Sinne der Versorgungssicherheit innerhalb Europas weiterhin sicherzustellen.

Landeverbote

Im Flugverkehr treten Landeverbote für Flüge aus Frankreich, der Schweiz und Spanien ab 17.03.2020 00:00 Uhr in Kraft. Die Landeverbote für Flüge aus China, Iran, Südkorea und Italien sind bereits in Kraft und bleiben wirksam. Ausnahmen gelten auf allen Destinationen für Fracht-, Ambulanz- und Überstellungsflüge sowie deren Crews. Aktuelle Infos finden Sie auch via Flughafen Wien.

Zu reiserechtlichen Fragen gibt es weiterhin von Montag bis Sonntag in der Zeit von 9 bis 15 Uhr eine Gratis-Hotline des VKI und des Gesundheitsministeriums unter der Nummer 0800 201 211.

Wichtige Reiseinformation

Das Außenministerium meldet zudem, dass Dänemark heute um 12:00 seine Grenzen schließt. Die Türkei wird voraussichtlich spätestens ab 16.3. die Flugverbindungen nach Österreich und in weitere Länder einstellen.

Österreichische Reisende sind abermals dringend aufgerufen, die Heimreise anzutreten, nachdem bereits gestern die Reisewarnungen des BMEIA ausgeweitet und alle Länder weltweit auf Hohes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 4 von 6) gesetzt wurden!

In Notfällen kann der Auslandsservice des BMEIA kontakiert werden: Tel +43 (0)5011504411 und +43 1 90115 4411 sowie auch via auslandsservice.at

Hotlines zum Coronavirus

Für medizinische Fragen und Symptome rufen Sie bitte die Gesundheitsnummer 1450 an, für Fragen allgemeiner Natur die Hotline rund um das Coronavirus 0800 555 621.

Nähere Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz sowie der Weltgesundheitsorganisation.

 


Update 13. MAR 2020

Die Bundesregierung schränkt ab Montag Gastronomie und Handel ein. Nicht versorgungsnotwendige Geschäfte schließen.

Der Lebensmittelhandel, Apotheken, Banken, Drogerien und Postfilialen bleiben regulär geöffnet, ebenso Tankstellen, Trafiken und der Tierfutterhandel!

Der Handelsverband betonte, dass die Versorgung im Lebensmittelhandel gesichert ist, Supermärkte ganz regulär geöffnet haben.

Auch Geschäfte für medizinische Produkte und Heilbehelfe dürfen weiterhin öffnen, ebenso Sicherheits-, Notfall-, Wartungs-, Liefer- und Reinigungsdienste sowie der Agrarhandel. Auch wird es keine Einschränkungen im öffentlichen Verkehr, bei Notfalldienstleistungen und der Wartung kritischer Infrastruktur geben.

Lkw-Wochenendfahrverbote für drei Wochen ausgesetzt

Um die Versorgung mit medizinischen Produkten und Waren des täglichen Bedarfs zu gewährleisten, werden die Wochenendfahrverbote für Lkw ab 7,5 Tonnen österreichweit per sofort ausgesetzt. Das teilte Verkehrsministerin Leonore Gewessler mit.

Der Warengüter- und Pendlerverkehr soll unverändert aufrecht erhalten bleiben, Einschränkungen im Personenverkehr an den Landesgrenzen sind wahrscheinlich und tagesaktuell vor Reiseantritt unbedingt zu in Erfahrung zu bringen.

Restaurants, Bars und Cafés werden ab Montag nur bis 15 Uhr geöffnet haben dürfen. Ausnahmen gelten für die bloße Gästebeherbergung und Lieferservices. In Tirol bleiben ab Montag auch alle Hotels geschlossen.

Der Unterricht für Oberstufenschüler wird ab Montag, für alle anderen Klassen ab Mittwoch bis Ostern ausgesetzt. Kindergartenkinder sollen zu Hause bleiben. Das Unterrichtsministerium gab am Freitag bekannt, dass alle Schüler bereits ab Montag, 16.3. als entschuldigt gelten.

Dringende Reisehinweise

Das Außenministerium hat seine Reisewarnungen ausgeweitet: Alle Länder weltweit werden auf Hohes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 4 von 6) gesetzt! Es wird dringend von allen nicht unbedingt notwendigen Reisen abgeraten. Österreichischen Reisenden wird dringend nahegelegt, die private Heimreise anzutreten. In Notfällen steht der Auslandsservice des BMEIA zur Verfügung: Tel +43 (0)5011504411 und +43 1 90115 4411 sowie auch via auslandsservice.at

USA verhängt allgemeines Einreiseverbot für Reisende aus dem Schengen-Raum ab 13.03.2020, Mitternacht (Ortszeit) für vorläufig 30 Tage.

Flugverbindungen in die Schweiz, nach Spanien und Frankreich werden mit Montag eingestellt.

Grenzschließungen Slowakei / Tschechien

Weitere Grenzschließungen geben die Slowakei und Tschechien bekannt: Ab 13.03. 7:00 Uhr fahren deshalb keine Züge mehr zwischen Österreich und der Slowakei. Zugfahrten in die Tschechische Republik werden ab 14.03. 0:00 Uhr eingestellt.

Auch der grenzüberschreitende Personenzugverkehr in die Schweiz ist eingestellt.


Update 11. MAR 2020

Einreiseverbote aus Italien

Eine Einreise aus Italien ist nur mehr gestattet, wenn ein ärztliches Gesundheitsattest vorgelegt werden kann. Eine Durchreise durch Österreich aus Italien kommend ist nur mehr gestattet, wenn kein Zwischenstopp in Österreich eingelegt wird.

ÖsterreicherInnen, die sich in Italien befinden, werden zurückgeholt, müssen sich aber anschließend für zwei Wochen in häusliche Quarantäne begeben.

Der Schienenverkehr aus Italien wird eingestellt. Diese Verordnung gilt nicht für den Güterverkehr und für Züge ohne kommerziellen Halt in Österreich. Es gibt die Möglichkeit ÖBB-Zugtickets nach Italien mit Gültigkeit bis inklusive 03. April 2020 kostenlos zu stornieren.

Im Flugverkehr gelten nun Landeverbote für Direktflüge aus China, Iran, Südkorea und Italien. Ausgenommen davon sind Fracht-, Einsatz-, Ambulanz und Überstellungsflüge.

Einschränkungen bei Veranstaltungen

Outdoor-Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmern und Indoor-Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmern werden bis Anfang April untersagt. Sportveranstaltungen ohne Publikum sind weiter möglich.

Einschränkungen bei Besuchen im Krankenhaus

Angehörigen von Personen, die sich in einem stationären Aufenthalt in einem Krankenhaus befinden, werden ersucht, von Krankenbesuchen abzusehen oder diese auf ein Minimum zu beschränken. Auch hier empfiehlt sich telefonischer Kontakt.

Hochschulen werden geschlossen

Um das Ansteckungsrisiko zu reduzieren, werden außerdem alle österreichischen Hochschulen geschlossen. Ab spätestens Montag, 16. März, wird der Lehrbetrieb an allen Universitäten, Fach- und pädagogischen Hochschulen auf Fernlehre um- bzw. gänzlich eingestellt. Der Prüfungsbetrieb bleibt bis auf weiteres aufrecht.

Schulbetrieb wird schrittweise ausgesetzt

Am Mittwochnachmittag wurden weitere Maßnahmen der Bundesregierung verkündet, die den Schulbetrieb betreffen: Am Montag, 16. März 2020 beginnt demnach die schrittweise Aussetzung des Unterrichts und eine Schließung der höheren Schulen. Zunächst betrifft das die Oberstufen, für alle anderen wird der Unterricht ab Mittwoch eingestellt. Für Eltern unter 14-jähriger Kinder der Volksschulen, AHS-Unterstufen und Neuen Mittelschulen gibt es aber weiterhin die Möglichkeit, sie in Schulen bzw. Kindergärten betreuen zu lassen. Auch Kindergartenkinder sollen nach Möglichkeit zu Hause bleiben.

Die Maßnahmen gelten zunächst bis einschließlich der Osterferien.

Hotlines zum Coronavirus

Für medizinische Fragen und Symptome rufen Sie bitte die Gesundheitsnummer 1450 an, für Fragen allgemeiner Natur die Hotline rund um das Coronavirus 0800 555 621.

Nähere Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz sowie der Weltgesundheitsorganisation.

 


 

Update 10. MAR 2020

Außenministerium warnt vor Reisen nach Italien: Es gilt für ganz Italien die Sicherheitsstufe 6 (Reisewarnung). Die italienische Regierung hat ein Dekret veröffentlicht, das am 10. März 2020 in Kraft getreten ist. Es sieht die Ausweitung der roten Zone vor, das heißt ein grundsätzliches Ein- und Ausreiseverbot sowie eine Beschränkung der Bewegungsfreiheit. Ausnahmen bei Vorliegen zwingender beruflicher Gründe, Notsituationen oder medizinische Gründe. Die Rückkehr an den Wohnort ist möglich. Die Polizei und andere Ordnungskräfte kontrollieren das Vorliegen der Gründe.

Österreichischen Reisenden wird dringend nahegelegt, nach Österreich zurückzukehren. 

Auf Grund der Reisewarnungen des österreichischen Außenministeriums (Sicherheitsstufe 6) für Italien entfallen die Nightjet Züge von/nach Milano Porta Garibaldi sowie nach Venedig. Die ÖBB informieren via Streckeninfo über aktuelle Entwicklungen im Bahnverkehr. Aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus (2019-nCoV) können alle ÖBB-Zugtickets nach Italien mit Gültigkeit bis inkl. 12. März 2020 kostenlos über den Antrag auf Rückvergütung und Entschädigung storniert werden.

In Südtirol stellen die Gastbetriebe und Seilbahnbetreiber ab Mittwoch, den 11. März 2020, den Betrieb bis voraussichtlich 3. April 2020 ein. Weitere Informationen.

Die Einschränkungen betreffen auch die Autobahnverbindungen zwischen den nördlichen und den mittel- bzw. süditalienischen Regionen. Weitere Informationen via BMEIA.

Bundesregierung beschließt weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus

Neue Einschränkungen gibt es auch im Flugverkehr: Für Direktflüge aus China, Iran, Südkorea und Flüge von den norditalienischen Flughäfen wird ab Dienstag, 10. März 2020, ein Landeverbot verhängt. Ausgenommen vom Landeverbot sind Fracht-, Einsatz-, Ambulanz und Überstellungsflüge. Außerdem wird es punktuelle Gesundheitschecks an der Grenze zu Italien und Maßnahmen betreffend Drittstaatenangehöriger geben.

Sozialministerium und VKI starten kostenlose Hotline zu reiserechtlichen Fragen: Viele Konsumentinnen und Konsumenten, die in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten eine Reise gebucht haben, stellen sich die Frage, ob sie diese antreten sollen und unter welchen Bedingungen sie von dieser kostenlos zurücktreten können. Die notwendigen rechtlichen Voraussetzungen für ein kostenloses Storno sind aber oft unklar und nur sehr schwer zu verstehen.

Deshalb hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) im Auftrag des Sozialministeriums eine Gratis-Hotline eingerichtet, die seit dem 6. März Konsumentinnen und Konsumenten zu reiserechtlichen Fragen berät. Die Hotline ist von Montag bis Sonntag in der Zeit von 9 bis 15 Uhr unter der Nummer 0800 201 211 erreichbar.

Georg Mentschl, zuständig für die Projektleitung der Hotline, ergänzte: „Wer eine Pauschalreise gebucht hat und nicht nur Flug oder Hotel allein für sich genommen, der ist in Problemfällen in der Regel besser abgesichert. Dass es hier rechtlich gesehen große Unterschiede gibt, ist vielen Konsumentinnen und Konsumenten nicht bewusst“. Zudem ist oft unklar, wer im Fall des Falles der richtige Ansprechpartner ist. Das können je nach Buchungsart der Reiseveranstalter oder direkt die Fluglinie oder das Hotel sein.

Darüber hinaus spielen bei einem Reiserücktritt Zeitpunkt und auch andere Umstände, wie etwa eine Reisewarnung oder die mediale Berichterstattung über die Lage vor Ort, eine Rolle. Der Verein für Konsumenteninformation wird im Rahmen der Hotline daher darüber aufklären, welche Optionen Verbraucherinnen und Verbrauchern zur Verfügung stehen, wenn sie von einer Reise aufgrund der Coronavirus-Krise (kostenlos) zurücktreten wollen bzw. wie sie auf etwaige Stornobedingungen reagieren sollen.

Hotlines zum Coronavirus

Für medizinische Fragen und Symptome rufen Sie bitte die Gesundheitsnummer 1450 an, für Fragen allgemeiner Natur die Hotline rund um das Coronavirus 0800 555 621.

Derzeit sind in den Bundesländern mobile Ärzte-Teams damit beschäftigt, Abstriche von Patientinnen und Patienten zu nehmen, die möglicherweise durch das Coronavirus infiziert wurden. Dadurch können Patienten sowie mögliche Verdachtsfälle wie empfohlen zu Hause bleiben.

Nähere Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz sowie der Weltgesundheitsorganisation.

Handhyhiene: Seife genügt

 


Update 05. MAR 2020

Aufgrund des sich ausbreitenden Coronavirus (COVID-19) hat Israel angekündigt, ab 06.03.2020, 08:00 Uhr Ortszeit, ein Einreiseverbot für sämtliche aus Österreich sowie Italien, Deutschland, Spanien, Frankreich und der Schweiz kommende Reisende zu verhängen.

Ausgenommen davon sind:

  • Reisende, die in der Lage sind nachzuweisen, dass sie sich in Israel sofort in eine 14-tägige Heimquarantäne begeben können. Dazu ist eine taugliche Unterkunft wie eine Wohnung, ein Haus oder ähnliches vorgeschrieben. Hotels erfüllen diese Kriterien nicht.
  • Reisende, die über einen gültigen Aufenthaltsstatus in Israel verfügen (müssen in 14-tägige Heimquarantäne).
  • israelische Staatsangehörige (müssen in 14-tägige Heim-quarantäne).

Aufgrund dieser verschärften Sicherheitsmaßnahmen kann es zu Einschränkungen im Flugverkehr kommen. Bitte setzen Sie sich daher mit Ihrer Fluglinie oder Ihrem Reiseanbieter in Verbindung.

Zudem gelten partielle Reisewarnungen (Sicherheitsstufe 5) für die gesamte Lombardei und die Gemeinde Vò Euganeo in Venetien/Italien sowie Reisewarnungen (Sicherheitsstufe 6) für den Iran und Südkorea.

In den italienischen Gemeinden Codogno, Castiglione d’Adda, Casalpusterlengo, Fombio, Maleo, Somaglia, Bertonico, Terranova dei Passerini, Castelgerundo und San Fiorano in der Lombardei sowie Vò Euganeo in Venetien wurden von den italienischen Behörden Ein- bzw. Ausreisesperren verhängt. Vor Reisen wird gewarnt. Mehr Information gibt es hier über das Außenministerium.

Hotlines zum Coronavirus

Für medizinische Fragen und Symptome rufen Sie bitte die Gesundheitsnummer 1450 an, für Fragen allgemeiner Natur die Hotline rund um das Coronavirus 0800 555 621.

Derzeit sind in den Bundesländern mobile Ärzte-Teams damit beschäftigt, Abstriche von Patientinnen und Patienten zu nehmen, die möglicherweise durch das Coronavirus infiziert wurden. Dadurch können Patienten sowie mögliche Verdachtsfälle wie empfohlen zu Hause bleiben.

Nähere Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz sowie der Weltgesundheitsorganisation.

 


Update 02. MAR 2020

Weil die Nachfrage nach Italien-Flügen wegen des Coronavirus stark gesunken ist, streichen die Austrian Airlines im März und April 40 Prozent ihres Italien-Angebots. Flüge nach China werden bis 24. April 2020 ausgesetzt, der Iran wird bis zum 30. April nicht angeflogen, teilte die AUA am Montag mit.

In Italien sind die Strecken von Wien nach Mailand, Venedig, Bologna, Florenz, Rom und Neapel betroffen, in China die Destinationen Peking und Shanghai. Zuletzt waren die Flüge nach Peking, Shanghai und Teheran bis zum 28. März ausgesetzt worden.

Zudem werden mit 3. März 2020 Gesundheitskontrollen mit sogenannten Entry Screenings (Fieberchecks) auf Direktflügen aus dem Iran und aus Südkorea am Vienna International Airport ausgeweitet.

Die Swiss wird ihre Frequenzen auf Flügen von und nach Florenz, Mailand, Rom und Venedig voraussichtlich bis Ende April reduzieren. Passagiere, deren Flug gestrichen wurde, können kostenlos umbuchen oder erhalten auf Wunsch eine Erstattung, so die AUA. Die Airline bittet Fluggäste, die eine Italien-Verbindung im betroffenen Zeitraum gebucht haben, sich auf austrian.com unter Meine Buchungen über den Status ihres Fluges zu informieren. Kunden, die während der Buchung Telefonnummer oder E-Mail-Adresse angegeben haben, sowie Mitglieder des Vielfliegerprogramms Miles & More werden per SMS oder E-Mail automatisch über Änderungen im Flugprogramm informiert.

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus gilt eine partielle Reisewarnung (Sicherheitsstufe 5) für die gesamte Lombardei und die Gemeinde Vò Euganeo in Venetien. In den Gemeinden Codogno, Castiglione d’Adda, Casalpusterlengo, Fombio, Maleo, Somaglia, Bertonico, Terranova dei Passerini, Castelgerundo und San Fiorano in der Lombardei sowie Vò Euganeo in Venetien wurden von den italienischen Behörden Ein- bzw. Ausreisesperren verhängt. Vor Reisen wird gewarnt. Mehr Information gibt es hier über das Außenministerium.

Hotlines zum Coronavirus

Für medizinische Fragen und Symptome rufen Sie bitte die Gesundheitsnummer 1450 an, für Fragen allgemeiner Natur die Hotline rund um das Coronavirus 0800 555 621.

Derzeit sind in den Bundesländern mobile Ärzte-Teams damit beschäftigt, Abstriche von Patientinnen und Patienten zu nehmen, die möglicherweise durch das Coronavirus infiziert wurden. Dadurch können Patienten sowie mögliche Verdachtsfälle wie empfohlen zu Hause bleiben.

Nähere Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz sowie der Weltgesundheitsorganisation.

 


Update 29. FEB 2020

Im Gesundheitsministerium (BMSGPK) wurde eine Task Force Corona, die zum Einen medizinisch-wissenschaftlich berät und zum Anderen bestens für Krisenmanagement gerüstet ist. Die Task Force setzt sich aus 19 hochrangingen Expertinnen und Experten zusammen.

Weiterhin gibt es für medizinische Fragen und Symptome die Gesundheitsnummer 1450 und für Fragen allgemeiner Natur die Hotline rund um das Coronavirus 0800 555 621.

Informations-Hotline 0800 555 621

Die Informations-Hotline 0800 555 621 wurde verstärkt. Dazu wurde das Call Center im Innenministerium hochgefahren, um die AGES zu unterstützen. Wenn Sie Symptome aufweisen oder befürchten, erkrankt zu sein, bleiben Sie zu Hause und wählen Sie 1450.

Zwei vom Gesundheitsministerium kundgemachte Erlässe und zwei neue Verordnungen werden die Abläufe in den Bundesländern konkretisieren und standardisieren, um eine gut abgestimmte und effiziente Vorgehensweise zwischen Bund und Ländern zu erreichen.

Gem. § 1 Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz betreffend die Bekanntgabe von Flugpassagieren wurde per 29.02.2020 vom BMSGPK angeordnet, auf Direktflügen aus

  • Volksrepublik China
  • Iran
  • Italien – Lombardei (Mailand)
  • Südkorea

ab sofort Fluggastdaten zu erheben und diese an die Gesundheitsbehörde zu übermitteln.

Auf allen anderen Flügen sind durch die Airlines Personen zu identifizieren, die sich in den letzten 14 Tagen in der Volksrepublik China, Iran, Italien – Lombardei (Mailand) oder Südkorea aufgehalten haben, und von diesen ebenfalls Fluggastdaten zu erheben und bei der Airline für eine allfällige Anfrage der Gesundheitsbehörde vorzuhalten.

Aufgrund der Verbreitung des Coronavirus (COVID-19) wurden zudem in vielen betroffenen Ländern besondere Vorsichtsmaßnahmen und Einschränkungen verhängt und auf Flughäfen Gesundheitskontrollen mit Temperaturmessungen für ankommende Passagiere eingerichtet.

So auch in der Slowakei, wo seit gestern die slowakischen Behörden stichprobenartige Grenzkontrollen an der Grenze zu Österreich und systematischere Kontrollen (einschließlich Messung der Körpertemperatur) an den Flughäfen durchführen.

Derzeit sind in den Bundesländern mobile Ärzte-Teams damit beschäftigt, Abstriche von Patientinnen und Patienten zu nehmen, die möglicherweise durch das Coronavirus infiziert wurden. Dadurch können Patienten sowie mögliche Verdachtsfälle wie empfohlen zu Hause bleiben.

Nähere Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz sowie der Weltgesundheitsorganisation.

 


Update 28. FEB 2020

Wenn Sie Symptome aufweisen oder befürchten erkrankt zu sein:

Zuhause bleiben, Kontakte zu anderen Personen minimieren, Gesundheitstelefon 1450 anrufen und die dort erhaltenen Anweisungen bitte genau befolgen.

 

 

Notfallplan der Stadt Wien

Die Stadt Wien hat derweil ihren Notfallplan präsentiert. Ärztinnen und Ärzte des Ärztefunkdienst 141 sind seit heute, 7.00 Uhr mit Coronavirus-Tests im Dienst. Der Ärztefunkdienst werde in Zukunft auch bei Tag verfügbar sein, Patienten Zuhause besuchen, dort Abstriche nehmen und auf das Coronavirus testen. Ziel sei, dass Verdachtsfälle ihre Wohnung nicht verlassen müssen. Dreißig Minuten seien für einen Test eingeplant. Etwa 50 Abstriche könne man so jeden Tag durchführen.

Berichtet wurde auch, dass alle 90 Kontaktpersonen jenes Mannes, der gestern in der Rudolfstiftung positiv auf das Coronavirus getestet wurde, symptomfrei und derzeit in Quarantäne zu Hause seien.

Informationen und Empfehlungen für Schulen

Das Bildungsministerium hat Informationen und Empfehlungen für Schulen herausgegeben. Zwei Coronavirus-Checklisten wurden für Schulen zusammengestellt, wie im Fall eines Verdachts auf eine Covid-19-Erkrankung von Schülern bzw. Lehrern vorzugehen ist.

FAQ Coronavirus: Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Zudem gibt es von der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) eine 24h Info-Hotline zum Coronavirus: 0800 555 621. 

 


Update 25. FEB 2020

Die beiden positiven Tests bedeuten keine wesentliche Änderung am Vorgehen in Österreich. Bereits vorbereitete und eingeübte Maßnahmen zur Isolierung und Behandlung der Betroffenen sowie identifizierter Kontaktpersonen wurden eingeleitet. Das Gesundheitsministerium betonte erneut, dass Österreich vorbereitet ist und in enger Abstimmung mit den Nachbarländern und der EU vorgeht.

Coronavirus – Häufig gestellte Fragen

Zudem gibt es von der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) eine 24h Info-Hotline zum Coronavirus: 0800 555 621. Auskünfte gibt es außerdem unter der Gesundheitshotline 1450.

Wie bei der saisonalen Grippe werden folgende Maßnahmen zum Schutz einer Ansteckung empfohlen:

  • Waschen Sie Ihre Hände mehrmals täglich mit Wasser und Seife oder einem alkoholhaltigen Desinfektionsmittel
  • Bedecken Sie Mund und Nase mit einem Papiertaschentuch (nicht mit den Händen), wenn Sie husten oder niesen
  • Vermeiden Sie direkten Kontakt zu kranken Menschen

Wenn Sie Symptome aufweisen oder befürchten erkrankt zu sein: zuhause bleiben, Kontakte zu anderen Personen minimieren, Gesundheitstelefon 1450 anrufen und die dort erhaltenen Anweisungen bitte genau befolgen.

Nachfolgend eine Übersicht der nächstgelegene Krankenhäuser, die für eine Behandlung von Coronavirus-Verdachtsfällen und COVID-2019 Erkrankungen ausgerüstet sind:

 

 


Update 24. FEB 2020

Aktuelle Hinweise des Außenministeriums zu bestätigten Infektionsfällen mit dem Coronavirus (COVID-19) in Italien

In den Regionen Lombardei, Venetien, Emilia Romagna, Piemont, der Provinz Trient und Latium/Rom haben die italienischen Behörden in Zusammenarbeit mit allen involvierten Institutionen unmittelbar Kontrollen und Prüfungen der Personen eingeleitet, die mit den Patienten in Kontakt standen.

Die italienische Regierung hat am 22. und 23. Februar eine Reihe von Maßnahmen beschlossen, die von den zuständigen Behörden für die vom Coronavirus betroffenen Gemeinden umzusetzen ist:

  • Für 11 Gemeinden in der Lombardei wurden Ein- bzw. Ausreisesperrren verhängt: Vò Euganeo, Codogno, Castiglione d’Adda, Casalpusterlengo, Fombio, Maleo, Somaglia, Bertonico, Terranova dei Passerini, Castelgerundo und San Fiorano.
  • Universitäten, Kindergärten und Schulen in der Lombardei, Ligurien, Piemont, Südtirol, Trient, Friaul-Julisch Venetien, Emilia Romagna und Venetien bleiben bis zumindest 1. März 2020 geschlossen. Österreichische Studenten, die derzeit nicht in Italien sind, sollen vor Rückreise überprüfen, ob die Bildungseinrichtungen geöffnet sind.
  • In den Regionen Lombardei, Venetien und Friaul-Julisch Venetien wurden überdies alle größeren öffentlichen Veranstaltungen, in Venedig un der Lombardei auch private Veranstaltungen, für die kommende Woche abgesagt. Davon betroffen sind Sport- und Kulturveranstaltungen, und in der Lombardei und Venetien Gottesdienst, Museen und Nachtlokale.
  • Der Karneval in Venedig, Aufführungen der Scala in Mailand wurden für eine Woche abgesagt, der Dom in Mailand geschlossen.

Die Region Friaul-Julisch Venetien hat am 22. Februar 2020 den Zivilschutznotstand erklärt. Der Notstand ist zurzeit in erster Linie eine administrative Maßnahme, die es der Region ermöglicht, im Bedarfsfall ohne die sonst verpflichtenden öffentlichen Ausschreibungen bestimmte medizinische Anschaffungen durchführen und Bauten errichten zu können.

Personen in Italien, die grippeähnliche Symptome aufweisen, sollen auf keinen Fall zum Arzt oder ins Krankenhaus gehen, sondern die Telefonnummer 1500 anrufen, um die weitere Vorgangsweise abzuklären.

Am späten Sonntagabend sorgte ein Coronavirus-Verdachtsfall in einem Zug auf dem Weg von Venedig nach München für eine behördliche Streckensperre. Der Bahnverkehr wurde zwischen Italien und Österreich am Brenner für vier Stunden unterbrochen. Der Verdacht bestätigte sich nicht, noch in der Nacht auf Montag wurde die Sperre aufgehoben, der Zug konnte seine Fahrt fortsetzen.

Es gibt aktuell keine Einschränkungen, weder im Personen- noch im Güterverkehr, teilten die ÖBB mit. Man sei „in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden und anderen europäischen Eisenbahnunternehmen“. Die Bahn hat wegen des Coronavirus einen eigenen Einsatzstab eingerichtet, man könne auf Änderungen rasch reagieren.

Das Österreichische Gesundheitsministerium informierte, dass die europäischen Gesundheitsbehörden beim Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus eng zusammenarbeiten und eine gemeinsame Strategie haben: Bei einem Ausbruch wie nun in Italien wird sofort – u.a. durch Isolation – regional gehandelt und versucht, die Ausbreitung zu begrenzen. Treten bei der Befragung der Betroffenen Fakten auf, die ein anderes EU-Land betreffen, wird dies sofort in ein Early Warning and Response System (EWRS) der Europäische Union eingespeist und unmittelbar dem betroffenen Mitgliedsstaat übermittelt, damit dieser ebenfalls sofort handeln kann.

Gesundheitsminister Rudolf Anschober betonte, dass diese Vorgehensweise im Fall des Ausbruchs in Bayern vor drei Wochen gut funktioniert hat. Dieser konnte begrenzt und gestoppt werden.

Zur weiteren Intensivierung der Abstimmung von Maßnahmen sind heute, Montag 24. Februar, die Gesundheitslandesräte und -rätinnen der Bundesländer zum Gespräch ins Gesundheitsministerium eingeladen.

Nähere Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz sowie der Weltgesundheitsorganisation.

Zudem gibt es von der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) Fragen und Antworten sowie eine Info-Hotline zum Coronavirus: 0800 555 621 (24h). Auskünfte zum Corona-Virus gibt es außerdem auch unter der Gesundheitshotline 1450.


Update 06. FEB 2020

Gesundheitskontrollen bei Passagieren von Direktflügen aus China am Flughafen Wien

Auf dem Flughafen Wien wird ab heute, Donnerstag 06. Februar 2020, wegen des Coronavirus bei Passagieren auf Direktflügen aus China die Temperatur gemessen. Kontrolliert werde mit der ersten ankommenden Maschine, in diesem Fall Air China Flug CA841 aus Peking, dessen planmäßige Landung für den frühen Donnerstag Morgen vorgesehen war, der aufgrund einer Verspätung nun aber erst gegen 12:15 Uhr landen wird.

Die Kontrollen werden von der Landessanitätsdirektorin, der Amtsärztin von Bruck an der Leitha und von vier Rettungssanitätern des Roten Kreuzes durchgeführt.

© apa

Aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie weiterhin auch auf der Homepage des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz sowie der Weltgesundheitsorganisation, zudem gibt es hier aktuelle Reiseinformationen des Außenministeriums.

Von der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) wurde eine Info-Hotline zum Coronavirus eingerichtet: 0800 555 621 (9-17 Uhr)

Um Mythen im Zusammenhang mit 2019-nCoV aufzuklären, hat die WHO unter „myth busterseinen Fragenkatalog zur Verfügung gestellt.


Update 05. FEB 2020

WHO erhält bei Coronavirus Unterstützung aus Österreich

Im Kampf gegen die Coronavirus-Epidemie setzt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf Hilfe aus Niederösterreich. Ein Team der Donau-Universität Krems wurde mit der Zusammenfassung von Studien zur neuartigen Lungenkrankheit beauftragt. Die Rapid Response Team genannte Notfalleinheit besteht aus zehn wissenschaftlichen Mitarbeitern und Studierenden, teilte die Universität mit.

© apa

Angeführt wird die Truppe von Gerald Gartlehner, dem Leiter des Departments für Evidenzbasierte Medizin und Evaluation an der Kremser Donau-Uni. Als Ziel wurde ausgegeben, der WHO anhand evidenzbasierter Zusammenfassungen von wissenschaftlichen Studien belastbare Fakten und Entscheidungsgrundlagen zu liefern.

Verschwörungstheorien und Falschinformationen soll so entgegenwirkt werden. Dabei ist für das Kremser Notfallteam die Zeit ein entscheidender Faktor: Berichte zu Fragen über das Coronavirus sollen gesichtet und binnen 24 Stunden analysiert sowie zusammengefasst werden.

Gartlehner versprach die „bestmögliche Unterstützung“ der WHO. „Information für Entscheidungsträger und die Bevölkerung aufzubereiten und zu prüfen ist das Spezialgebiet des Departments und unsere jahrelange Erfahrung macht uns zu Experten auf diesem Gebiet“, hielt der Wissenschaftler fest.

Nähere Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz sowie der Weltgesundheitsorganisation.

Von der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) wurde eine Info-Hotline zum Coronavirus eingerichtet: 0800 555 621 (9-17 Uhr)



Update 30. JAN 2020

WHO erklärte internationale Notlage, zunächst keine Auswirkungen auf Österreich

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in China eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite ausgerufen. Damit sind konkrete Empfehlungen an Staaten verbunden, um die Ausbreitung über Grenzen hinweg möglichst einzudämmen.

Durch die Erklärung der WHO ist in Österreich und der EU aktuell mit keinen gesonderten Maßnahmen zu rechnen. Es sollen vor allem weniger entwickelte Staaten unterstützt werden, auch sogenannte Entry-Screenings, Gesundheitskontrollen bei der Einreise, werden lediglich Ländern mit schwachem Gesundheitssystem empfohlen.

Noch sei die Zahl der Infektionen außerhalb Chinas relativ gering, sagte WHO-Direktor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Donnerstagabend. Aber man wisse nicht, welchen Schaden das Virus in einem Land mit einem schwachen Gesundheitssystem anrichten würde. Der Höhepunkt der Epidemie wird frühestens in einer Woche erwartet. Außerhalb der Volksrepublik sind in rund 20 Ländern mehr als 100 Infektionen gezählt worden. Unter anderem gibt es in Frankreich sechs Infektionen, in Deutschland vier.

In Österreich gibt es bisher keinen bestätigten Fall. Bei sechs Verdachtsfälle gab es nach dem Test Entwarnung, ein siebenter Verdachtsfall wird noch geprüft. Die Ausrufung des internationalen Gesundheitsnotstandes hat für die Praxis in Österreich zunächst keine Auswirkungen, weil sich Österreich ohnehin an die Empfehlungen der WHO hält, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Sollten diese Empfehlungen strenger werden, wird sich Österreich selbstverständlich auch daran halten.

Das österreichische Außenministerium hat für China seit Dienstag ein erhöhtes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 3) ausgegeben. Weiterhin wird von nicht notwendigen Reisen in die hauptbetroffene zentralchinesische Provinz Hubei abgeraten.

Nähere Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz sowie der Weltgesundheitsorganisation.

Von der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) wurde eine Info-Hotline zum Coronavirus eingerichtet: 0800 555 621 (9-17 Uhr)


Update 29. JAN 2020

Lufthansa streicht alle Flüge nach China

Die Lufthansa und damit auch die Töchter Swiss und AUA (Austrian Airlines) haben wegen des neuartigen Coronavirus ihre Flüge von und nach China gestrichen. Die Maßnahme gilt zunächst bis 9. Februar. Die vorerst letzten Flüge bei der AUA sind die Rückflüge der am Mittwoch noch gestarteten Kurse von Wien-Schwechat nach Shanghai und Peking.

Zudem wurde die Buchungsannahme für Flüge von und nach China, die bis Ende Februar geplant sind, gestoppt. Am Mittwochabend hat die AUA Details für betroffene Fluggäste bekannt gegeben.

Für Passagiere mit einem vor/am 23. Jänner ausgestellten Ticket für einen Flug von/nach China zwischen dem 24. Jänner und dem 29. Februar bestehe die Möglichkeit, einmalig kostenfrei auf einen Flug auf der ursprünglichen Strecke umzubuchen oder die Reise zu stornieren. Dies gilt nach Airline-Angaben für Passagiere mit einem Ticket, das von Lufthansa, Swiss oder Austrian ausgestellt wurde und auf Flügen mit einer LH, LX, oder OS-Flugnummer. Die neue Reise muss bis spätestens 30. September 2020 stattfinden.

Nähere Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz sowie der Weltgesundheitsorganisation.


27. JAN 2020

Kein Grund zur Panik, erhöhte Aufmerksamkeit am Flughafen Wien, internationale Abstimmung und ständiger Austausch der Behörden

Das Außenministerium rät aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus von nicht notwendigen Reisen in die hauptbetroffene zentralchinesische Provinz Hubei ab. Für Hubei wurde ein hohes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 3) angenommen.

Aufgrund der möglichen Verbreitung des aus China (Wuhan) stammenden Coronavirus (2019-nCoV) wurden auf Flughäfen Gesundheitskontrollen mit Temperaturmessungen für ankommende Passagiere eingerichtet. Weiterführende Informationen dazu finden Sie in den aktuellen Reiseinformationen des Außenministeriums.

Nach den ersten Coronavirus-Fällen in Europa herrscht am Flughafen Wien-Schwechat „erhöhte Aufmerksamkeit“. „Wir sind zudem in ständigem Kontakt mit den Behörden“, sagte Flughafen-Sprecher Peter Kleemann am Sonntag der APA.

Der Flughafen Wien verfügt über eine medizinische Station, die rund um die Uhr geöffnet ist. Kleemann verwies zudem auf entsprechende Einsatzpläne, die sich etwa bei einem Fall einer SARS-Erkrankung im Jahr 2014 bewährt hätten. „Diese können sehr schnell in Kraft treten“, sagte Kleemann. Von Wien-Schwechat gibt es keine Direkt-Flüge in die betroffenen Gebiete in China.

Kein Grund zur Aufregungin Österreich

Österreichs Gesundheitsbehörden sind mit den relevanten Gremien im Rahmen der WHO- und der EU-Mitgliedschaft ausgezeichnet vernetzt und in permanenter Abstimmung. Die internationalen Behörden beobachten die aktuelle Entwicklung genau und wenden sich mit Empfehlungen an die Mitgliedsländer.

Das Gesundheitsministerium betonte erneut, dass derzeit absolut kein Grund zur Aufregung gegeben sei, es aber größte Aufmerksamkeit und internationale Abstimmung braucht. Diese ist durch die österreichischen Gesundheitsbehörden in allen Bereichen sichergestellt.

Nachfolgend finden Sie außerdem häufig gestellte Fragen und Antworten zum neuartigen Coronavirus. Diese stehen auch als Download zur Verfügung.

Service: Tagesaktuelle Informationen zum neuartigen Coronavirus finden Sie im Themenbereich Gesundheit.