Kategorie Informationen & Tipps - 8. Juli 2016

Radfahren im besten Alter

Der Eintritt in den Ruhestand muss nicht heißen, dass Sie sich tatsächlich zur Ruhe setzen. Tägliche Bewegung im Alltag, zum Beispiel beim Radfahren, schützt vor chronischen Erkrankungen, trainiert/verbessert das Herz-Kreislauf-System und fördert die körperliche und geistige Gesundheit. Die richtige Ausrüstung für Ihre Bedürfnisse ist der erste Schritt für ein sicheres Fahrvergnügen in jedem Alter:

Das passende Fahrrad

Citybikes, Trekkingräder, Mountainbikes, Rennräder und E-Bikes – um möglichst bequem und sicher unterwegs zu sein, sollten Sie sich ein Fahrrad aussuchen, das Ihren Ansprüchen, Ihrer Fitness und Ihrer Beweglichkeit entspricht: Bei sportlichem Ehrgeiz bietet sich ein Trekking- oder Crossrad an, mit dem Sie in einer leicht geneigten Sitzhaltung weitere Strecken und Radtouren zurücklegen können. Mit abnehmender Beweglichkeit oder dem Wunsch nach Bequemlichkeit eignet sich ein Citybike mit einem tieferen Durchstieg und aufrechter Sitzhaltung als Alltagsrad für kürzere Strecken.

© communicat.at

Wählen Sie ein Fahrrad aus, das Ihren Ansprüchen, Ihrer Fitness und Ihrer Beweglichkeit entspricht. © communicat.at

Rückspiegel

Das Zurückschauen während des Radfahrens fällt Ihnen nicht mehr so leicht wie früher? Um das Verkehrsgeschehen dennoch gut im Auge zu behalten, kann ein Rückspiegel für Fahrräder hilfreich sein. Aber vergessen Sie nicht, dass jeder Rückspiegel auch einen toten Winkel hat.

Räder mit Tiefeinstieg

Für Personen, die im Alltag bequem auf das Fahrrad aufsteigen und in Risikosituationen rasch vom Rad absteigen wollen, bieten sich Räder mit tiefem Einstieg an. Eine ideale Lösung, wenn die Beweglichkeit der Beine etwas nachgelassen hat.

Unterwegs auf drei Rädern

Wenn Sie sich mit zunehmendem Alter auf zwei Rädern nicht mehr ganz sicher fühlen, kann Radfahren auf drei Rädern eine Alternative sein. Dreiräder sind stabiler als gewöhnliche Fahrräder und können daher auch von Personen genutzt werden, die Probleme mit dem Gleichgewicht haben.

Elektrofahrräder

Sie möchten mit dem Rad unterwegs sein, stoßen bei Steigungen oder Gegenwind aber an Ihre körperlichen Grenzen? Elektrofahrräder erlauben es Ihnen, weiter aktiv zu sein und auch längere Radtouren oder größere Einkäufe mit dem Rad zu erledigen.

Auf was Sie bei einem Elektrofahrrad achten sollten:

  • Elektrofahrräder sind um einiges schwerer als herkömmliche Fahrräder. Ein E-Bike wiegt ca. 20 bis 25 Kilogramm. Denken Sie auch bei der Suche nach einem geeigneten Abstellplatz an das Gewicht.
  • Schützen Sie den Akku vor extremen Temperaturen, dadurch verlängern Sie die Lebensdauer.
  • Vorsicht mit der Geschwindigkeit: Mit manchen Elektrofahrrädern können Sie Geschwindigkeiten von über 20 km/h zu erreichen. Seien Sie also vorsichtig und fahren nie so schnell, dass Sie bei einer Gefahrensituation nicht rasch genug reagieren können.
  • Beachten Sie auch, dass andere Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer Ihre Geschwindigkeit unterschätzen können. Insbesondere an Kreuzungen sind Sie mit einem E-Bike beim Losfahren viel schneller als mit einem herkömmlichen Fahrrad.

Sie möchten wieder öfter mit dem Fahrrad unterwegs sein, aber fühlen sich zu unsicher, da Sie länger nicht mehr Rad gefahren sind? Ein Wiedereinstieg ist immer möglich: In der Publikation „Radfahren im besten Alter“ finden Sie ein paar einfache Tipps und Übungen, die den Wiedereinstieg erleichtern.

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