Kategorie Innovation & Technologie - 11. September 2018

Umweltwissenschaften: Michaela Stiefmann ist FEMtech-Expertin des Monats

Die Nachhaltigkeitsmanagerin Michaela Stiefmann ist von der FEMtech-Jury zur Expertin des Monats September gewählt worden. Die Steirerin ist momentan bei der auf angewandte Umweltinformatik spezialisierten Firma akaryon GmbH für die Optimierung des Umweltdaten-Tools für Unternehmen zuständig.

Stiefmann kümmert sie sich um die fachliche Betreuung dieser speziellen Monitoring-Software für die Umweltbilanz von Unternehmen und sorgt für die Weiterentwicklung des Tools.  Kooperationspartner dessen ist dabei das Umweltbundesamt.

Die Software ermöglicht es, Energie- und Ressourceneinsatz von Unternehmensabläufen auf deren Umweltauswirkungen zu untersuchen. Daneben sind auch eine Lebenswegbetrachtung von Produkten, die Berechnung von Treibhausgas-Emissionen sowie die Anforderungen an CO2-neutrale Produkte und Dienstleistungen möglich. Außerdem unterstützt das Tool Unternehmen bei der Erstellung einer Umwelterklärung bzw. eines Umweltberichts.

Mehr über ihre Projekte und ihren Werdegang erzählt die Expertin im Video-Interview:

Wordrap mit Michaela Stiefmann:

  • Womit ich als Kind am Liebsten gespielt habe
    Mit meinem Hasen Felix.
  • Mein Lieblingsfach in der Schule war:
    Biologie und Rechnungswesen.
  • Dieses Studium würde ich jetzt wählen:
    Schwierig, bin zufrieden mit meiner Ausbildung (BOKU, Umwelt- und Bioressourcenmanagement), würde ich nochmal beginnen würde ich aber eher ein technischeres Studium wählen.
  • Meine Vorbild sind:
    Meine Familie.
  • Was ich gerne erfinden würde:
    Nicht biomassebasierte, nachhaltige Alternative zu Plastik.
  • Wenn der Frauenanteil in der Technik 50 Prozent beträgt …
    … sind die Stereotypen Mädchen/Junge gefallen (Jungs dürfen mit Puppen spielen und Mädchen mit Traktoren).
  • Wenn der Frauenanteil in Führungspositionen 50 Prozent beträgt …
    … würde sich dieses Verhältnis auch ohne obligate Frauenquote halten.
  • Was verbinden Sie mit Innovation:
    Problemlösungen.
  • Warum ist Forschungsförderung in Österreich wichtig:
    Sicherung des Wirtschaftsstandorts.
  • Meine Leseempfehlung lautet: 
    Eine kurze Geschichte der Menschheit von Yuval Noha Harari sowie Die Grundformen der Angst von Fritz Riemann
Frauen in Forschung und Technologie: Mit der Initiative FEMtech fördert das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) Frauen in Forschung und Technologie und schafft Chancengleichheit in der industriellen und außeruniversitären Forschung. Unter ,,Chancengleichheit“ werden in diesem Zusammenhang ,,gleiche Rahmenbedingungen und Erfolgschancen für Frauen und Männer in Forschung und Technologie“ verstanden.